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Politik Region, 01.03.2010

Weniger als 10.000 Arbeitslose im Februar

Im Bezirk der Agentur für Arbeit Pfarrkirchen, der die Landkreise Rottal-Inn, Altötting und Mühldorf umfasst, ist die Arbeitslosigkeit im Februar leicht angestiegen. Mit 9.795 lag die Zahl der Beschäftigungslosen um 53 oder knapp ein Prozent höher als im Januar. Gegenüber dem Februar 2009 betrug der Anstieg 366 oder vier Prozent.

,,Der Winter hält, wie jedes Jahr, den Arbeitsmarkt fest im Griff. Die Arbeitslosigkeit verharrte im Februar auf dem saisonal üblichen hohen Niveau", kommentiert Jutta Müller, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Pfarrkirchen, die neuen Zahlen vom Arbeitsmarkt. ,,Die mit vier Prozent geringe Steigerung der Arbeitslosigkeit gegenüber 2009 zeigt, dass die für Februar 2010 befürchteten sehr negativen Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf dem regionalen Arbeitsmarkt ausbleiben". Jutta Müller erinnert daran, dass es vor der Krise im Februar 2008 9.288 Arbeitslose waren. ,,Wir sollten aber nicht vergessen, dass wir im Februar 2007 12.012 und damit 2.000 mehr Arbeitslose hatten", stellt die Agenturchefin fest. ,,Wir können froh sein, dass auch im Februar der Arbeitsmarkt durch Kurzarbeit, verstärkte Inanspruchnahme von Saisonkurzarbeitergeld durch die Baubetriebe sowie flexible Arbeitszeitregelungen erheblich entlastet wurde".

Die Arbeitslosenquote betrug im Februar 5,6 Prozent und lag damit um 0,1 Prozentpunkte höher als im Vormonat. Vor einem Jahr hatte sie bei 5,4 Prozent gelegen.

Arbeitslosenzahl Februar 2010 + 53 auf 9.795
Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich + 366
Arbeitslosenquote Februar 2010 5,6 Prozent
Arbeitslosenquote Februar 2009 5,4 Prozent
Bestand offene Stellen Februar 2010 1.529
Bestand offene Stellen im Vorjahresvergleich + 102

5.662 Arbeitslose aus dem Rechtskreis SGB III wurden von der Agentur für Arbeit betreut, 4.133 Arbeitslose zählten zum Rechtskreis SGB II in der Verantwortung der Arbeitsgemeinschaften für Grundsicherung (ARGEn).

Im Januar meldeten sich 2.427 Personen arbeitslos, das waren 79 oder knapp drei Prozent weniger als vor einem Jahr. Gleichzeitig beendeten 2.388 Personen ihre Arbeitslosigkeit, 133 oder sechs Prozent mehr als vor Jahresfrist.

Die Zahl der Langzeitarbeitslosen ist im Vergleich zum Vormonat um 12 oder knapp ein Prozent zurückgegangen. Gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres ist allerdings ein Anstieg um 186 oder zehn Prozent zu verzeichnen. Die bis in das vierte Quartal 2009 reichende positive Nachwirkung der Integrationserfolge in den Jahren des Aufschwungs ist aufgezehrt. Die Integrationschancen für diesen Personenkreis haben sich verschlechtert.

Die Erwerbslosigkeit der jüngeren Arbeitnehmer unter 25 Jahren ist im Februar gegenüber dem Vormonat um 56 (fünf Prozent) gestiegen und umfasst aktuell 1.272 Personen. Gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres hat sich die Arbeitslosigkeit der Jüngeren um 27 Personen oder zwei Prozent erhöht. Dieser vergleichsweise moderate Anstieg darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit - auch vor dem Hintergrund des demografischen Wandels - im Jahr 2010 von zentraler Bedeutung ist. So laufen bereits jetzt erste Qualifizierungsmaßnahmen für arbeitslose Jugendliche ohne Berufsabschluss.

Der Anteil der Älteren ab 50 Jahren an der Arbeitslosigkeit liegt bei 28 Prozent. Dies entspricht einer Zahl von 2.764 Personen. Gegenüber Januar 2010 bedeutet dies einen Anstieg um 39 (ein Prozent) und gegenüber Februar 2009 um 230 (neun Prozent). Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung wird auch die Entwicklung der Arbeitslosigkeit der älteren Menschen genau beobachtet. Maßnahmen zur Qualifizierung und Integration werden im weiteren Jahresverlauf aufgelegt.

Der Stellenbestand im Bereich der Agentur für Arbeit Pfarrkirchen ist gegenüber dem Vormonat leicht gesunken. Mit 1.529 offenen Stellen waren es um vier Stellen weniger als im Dezember (1.533). Im Vorjahresvergleich verzeichnete die Agentur einen Anstieg um 102 Stellen. Damit sind aktuell um sieben Prozent mehr Stellen im Bestand als noch im Februar letzten Jahres. Diese Bewegung ist allerdings von geförderten Stellen, insbesondere von Arbeitsgelegenheiten beeinflusst.

Die konjunkturelle Entwicklung kann besser am Zugang von ungeförderten Stellen für ,,normale" Beschäftigungsverhältnisse abgelesen werden. Dabei sind die Veränderungen dieser Stellenzugänge ein besserer Indikator für die Einstellungsbereitschaft der Betriebe als die Veränderungen der Bestandszahlen.

Im Januar wurden insgesamt 641 ,,normale" Stellen gemeldet, 207 Stellen oder 48 Prozent mehr als im Vormonat. Die Betriebe melden bereits jetzt Stellen für die im Frühjahr benötigten Arbeitskräfte. Im Vergleich zum Februar 2009 wurden um 76 Stellen mehr gemeldet.

Die Stellen wurden aus unterschiedlichen Bereichen von Handwerk, handwerksnahen Dienstleistungen, Bauhaupt- und -nebengewerbe, Pflege, Handel, Hotel- und Gaststätten sowie von Leiharbeitsunternehmen gemeldet. Nachgefragt werden in erster Linie Fachkräfte.


Regionale Arbeitsmarktentwicklung

Hauptagentur Pfarrkirchen mit ARGE Rottal-Inn (Landkreis Rottal-Inn)

Im Landkreis Rottal-Inn ist die Arbeitslosigkeit im Februar nochmals leicht angestiegen. Mit 3.384 registrierten Erwerbslosen waren 64 (knapp zwei Prozent) Arbeitslose mehr als im Vormonat gemeldet, aber nur 45 (gut ein Prozent) mehr als im Februar des Vorjahres. Dafür dürften wegen des anhaltenden Winters in erster Linie saisonale Gründe verantwortlich sein. Witterungsbedingt gekündigte Arbeitnehmer wurden nur vereinzelt wieder eingestellt.

2.230 Arbeitslose zählten im Februar zum Rechtskreis SGB III bei der Agentur für Arbeit. 1.154 erwerbslose Frauen und Männer wurden im Rechtskreis SGB II bei der Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Rottal-Inn betreut.

Die Arbeitslosenquote im Landkreis Rottal-Inn ist im Februar um 0,2 Prozentpunkte auf 5,6 Prozent angestiegen, blieb aber gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Im Februar meldeten sich 849 Personen arbeitslos. Das waren 774 oder knapp 48 Prozent weniger als im Vormonat und 94 oder 10 Prozent weniger als im Vorjahr. Im gleichen Zeitraum konnten 790 Menschen ihre Arbeitslosigkeit beenden; 204 oder knapp 35 Prozent mehr als im Januar, jedoch 29 oder gut drei Prozent weniger als vor Jahresfrist.

Die Zahl der Langzeitarbeitslosen lag im Februar mit 548 um 23 (vier Prozent) unter dem Wert des Vormonats, jedoch um 23 oder vier Prozent über dem Vorjahresniveau. Obwohl ihr Anteil an der Gesamtarbeitslosigkeit mit 16 Prozent trotz Finanz- und Wirtschaftskrise das Niveau des Vorjahres nicht überschreitet, ist die bis in das vierte Quartal 2009 reichende positive Nachwirkung der Integrationserfolge in den Jahren des Aufschwungs weitgehend aufgezehrt. Die Integrationschancen für diesen Personenkreis haben sich gegenüber dem Vorjahr verschlechtert.

In der Personengruppe der Jüngeren unter 25 Jahre wurden im Februar 505 Arbeitslose gezählt. Dies waren um 25 (fünf Prozent) mehr als im Januar, jedoch um 37 (knapp sieben Prozent) weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Dieser leichte Rückgang darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit - auch vor dem Hintergrund des demografischen Wandels - im Jahr 2010 von zentraler Bedeutung ist.

Bei den Älteren ab 50 Jahre nahm die Arbeitslosigkeit gegenüber dem Vormonat weiterhin zu. Mit 924 beschäftigungslosen Personen waren nochmals 24 (knapp drei Prozent) mehr als im Vormonat und 88 (gut zehn Prozent) mehr als im Vorjahresmonat registriert.

Im Landkreis Rottal-Inn ist im Vergleich zum Vormonat ein leichter Anstieg beim Bestand an offenen Stellen zu verzeichnen. Mit 474 Stellen waren es um 39 (neun Prozent) mehr als im Vormonat. Gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres ist der Stellenbestand geringfügig um zwei Prozent gestiegen. Diese Bewegung ist allerdings von geförderten Stellen, insbesondere von Arbeitsgelegenheiten beeinflusst.

Die konjunkturelle Entwicklung kann besser an den ungeförderten Stellen für ,,normale" Beschäftigungsverhältnisse abgelesen werden. Dabei sind die Veränderungen dieser Stellenzugänge ein besserer Indikator für die Einstellungsbereitschaft der Betriebe als die Veränderungen der Bestandszahlen.

Im Februar wurden insgesamt 239 ,,normale" Stellen gemeldet, 83 mehr als im Vormonat. Damit liegen die Zugänge um 53 Prozent höher als im Januar. Hieran ist erkennbar, dass die Betriebe beginnen, qualifiziertes Personal für die anstehenden Aufträge im Frühjahr zu finden. Im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es eine Steigerung um knapp elf Prozent. Die im Vorjahr bestehende abwartende Haltung wurde durch die Betriebe zumindest in Teilen aufgegeben.

Die Stellenzugänge im Landkreis Rottal-Inn kommen weiterhin vorwiegend aus den Bereichen Bauhaupt- und Baunebengewerbe, Handwerk, Hotel- und Gaststättengewerbe sowie Dienstleistungen.


Geschäftsstelle Altötting mit ARGE Altötting (Landkreis Altötting)

Im Landkreis Altötting ist die Zahl der Arbeitslosen im Februar erwartungsgemäß noch einmal leicht um 57 (zwei Prozent) auf 3.233 angestiegen.

Im Vergleich zum Vorjahr sind 274 Arbeitslose (neun Prozent) mehr gemeldet. Die mit neun Prozent relativ geringe Steigerung gegenüber 2009 zeigt aber, dass die befürchteten Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf den Arbeitsmarkt nach wie vor ausbleiben. Auch im Februar wurde der Arbeitsmarkt durch Kurzarbeit, verstärkte Inanspruchnahme von Saisonkurzarbeitergeld durch die Baubetriebe sowie flexible Arbeitszeitregelungen erheblich entlastet

Die Arbeitslosenquote liegt bei 5,6 Prozent, nachdem sie im Januar 5,5 Prozent und vor einem Jahr 5,2 Prozent betragen hatte.

1.868 Arbeitslose waren bei der Agentur für Arbeit (Rechtskreis SGB III) gemeldet, auf die ARGE Altötting (Rechtskreis SGB II) entfielen 1.365 arbeitslose Menschen.

Im Februar meldeten sich 828 Personen arbeitslos; das waren 421 (34 Prozent) weniger als im Januar und 16 (zwei Prozent) mehr als vor einem Jahr. Gleichzeitig konnten 779 Personen ihre Arbeitslosigkeit beenden, 132 (20 Prozent) mehr als im Vormonat und 100 (15 Prozent) mehr als im Februar letzten Jahres.

Die Zahl der jüngeren Arbeitslosen unter 25 Jahren stieg im Februar um 22 (sechs Prozent) auf 412 an. Im Vorjahresvergleich bedeutet dies einen Anstieg um 45 Arbeitslose bzw. zwölf Prozent. Die Jüngeren sind damit nach wie überproportional vom Anstieg der Arbeitslosigkeit betroffen. Die Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit ist daher - auch vor dem Hintergrund des demografischen Wandels - im Jahr 2010 von zentraler Bedeutung.

Die Zahl der Langzeitarbeitslosen hat im Januar um 34 (fünf Prozent) auf 675 zugenommen. Damit liegt deren Zahl um 152 oder 29 Prozent über dem Vorjahresstand. Die bis in das vierte Quartal 2009 reichende positive Nachwirkung der Integrationserfolge in den Jahren des Aufschwungs ist aufgezehrt. Die Integrationschancen für diesen Personenkreis haben sich spürbar verschlechtert.

Die Arbeitslosigkeit der Älteren ab 50 Jahren ist im Februar um 32 Personen (drei Prozent) auf 986 arbeitslos Gemeldete angestiegen. Deren Zahl liegt damit um 136 bzw. 16 Prozent über dem Vorjahreswert.

Im Landkreis Altötting sind die Stellenbestände gegenüber dem Vormonat gesunken. Im Berichtsmonat waren 566 Stellen im Bestand, was einer Verringerung um 59 Stellen oder neun Prozent zum Vormonat entspricht. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren um 36 (sieben Prozent) mehr Stellen im Bestand. Diese Bewegung ist allerdings von geförderten Stellen, insbesondere von Arbeitsgelegenheiten beeinflusst.

Die konjunkturelle Entwicklung kann besser an den ungeförderten Stellen für ,,normale" Beschäftigungsverhältnisse abgelesen werden. Dabei sind die Veränderungen dieser Stellenzugänge ein besserer Indikator für die Einstellungsbereitschaft der Betriebe als die Veränderungen der Bestandszahlen.

Im Februar wurden insgesamt 196 ,,normale" Stellen gemeldet, 49 oder 33 Prozent mehr als im Vormonat. Im Vergleich zum Februar 2009 gab es um 14 (knapp sieben Prozent) weniger Stellenzugänge.

Die Stellenzugänge werden im Landkreis Altötting weiterhin von den Meldungen aus der Leiharbeit dominiert, obwohl in diesem Bereich ein leichter Rückgang gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres zu verzeichnen ist. Aber auch im verarbeitenden Gewerbe, der Pflege und im Gastgewerbe werden Arbeitskräfte nachgefragt. Vorrangig suchen die Betriebe nach Fachkräften.


Geschäftsstelle Mühldorf mit ARGE Mühldorf (Landkreis Mühldorf)

Im Landkreis Mühldorf ist die Zahl der Arbeitslosen im Febuar leicht um 68 (zwei Prozent) auf 3.178 zurückgegangen. Im Vergleich zum Januar des Vorjahres hat sich die Zahl der Arbeitslosen um 47 (knapp zwei Prozent) erhöht. Die mit zwei Prozent relativ geringe Steigerung gegenüber 2009 zeigt aber, dass die befürchteten Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf den Arbeitsmarkt nach wie vor ausbleiben. Auch im Februar wurde der Arbeitsmarkt durch Kurzarbeit, verstärkte Inanspruchnahme von Saisonkurzarbeitergeld durch die Baubetriebe sowie flexible Arbeitszeitregelungen erheblich entlastet

1.564 Arbeitslose waren bei der Agentur für Arbeit (Rechtskreis SGB III) gemeldet, auf die ARGE Mühldorf (Rechtskreis SGB II) entfielen 1.614 arbeitslose Menschen.

Die Arbeitslosenquote ging gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozentpunkte auf 5,5 Prozent zurück, im Februar 2010 betrug sie ebenfalls 5,5 Prozent.

Im Februar meldeten sich 750 Personen arbeitslos, dies waren 437 oder 37 Prozent weniger als im Vormonat und eine Person weniger als vor einem Jahr. Gleichzeitig konnten 819 Personen ihre Arbeitslosigkeit beenden, 190 (30 Prozent) mehr als im Vormonat und 62 (acht Prozent) mehr als im Februar letzten Jahres.

Die Zahl der Langzeitarbeitslosen lag im Februar mit 803 Personen um 23 (drei Prozent) niedriger als im Vormonat. Gegenüber Februar 2010 ist ein leichter Anstieg um elf Personen oder ein Prozent zu verzeichnen. Die bis in das vierte Quartal 2009 reichende positive Nachwirkung der Integrationserfolge in den Jahren des Aufschwungs ist weitgehend aufgezehrt. Die Integrationschancen für diesen Personenkreis haben sich verschlechtert.

Die Zahl der jüngeren Arbeitslosen unter 25 Jahren stieg im Februar gegenüber dem Vormonat um neun oder drei Prozent auf 355 an. Im Vergleich zum Februar 2009 waren 19 oder knapp sechs Prozent mehr jüngere Menschen arbeitslos. Dieser vergleichsweise moderate Anstieg darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit - auch vor dem Hintergrund des demografischen Wandels - im Jahr 2010 von zentraler Bedeutung ist.

Die Arbeitslosigkeit der Älteren ab 50 Jahren hat sich im Dezember gegenüber dem Vormonat um 17 (zwei Prozent) auf 854 verringert. Im Vergleich zum Vorjahreswert ist eine geringfügige Steigerung um sechs Personen oder ein Prozent zu verzeichnen.

Im Landkreis Mühldorf ist der Stellenbestand gegenüber dem Vormonat leicht gestiegen. Im Berichtsmonat waren 489 Stellen im Bestand, was einer Steigerung um 16 Stellen (drei Prozent) entspricht. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren es um 55 Stellen (knapp 13 Prozent) mehr. Diese Bewegung ist allerdings von geförderten Stellen, insbesondere von Arbeitsgelegenheiten beeinflusst.

Die konjunkturelle Entwicklung kann besser an den ungeförderten Stellen für ,,normale" Beschäftigungsverhältnisse abgelesen werden. Dabei sind die Veränderungen dieser Stellenzugänge ein besserer Indikator für die Einstellungsbereitschaft der Betriebe als die Veränderungen der Bestandszahlen.

Im Februar wurden insgesamt 206 ,,normale" Stellen gemeldet, 75 Zugänge oder 57 Prozent mehr als im Vormonat. Im Vergleich zum Februar 2009 wurden um 67 Stellen mehr neue Stellen gemeldet, was einer Steigerung von 48 Prozent entspricht.

Die Stellenzugänge im Landkreis Mühldorf ziehen insbesondere im Vergleich zum Vorjahr deutlich an. Die Nachfrage nach Fachkräften - insbesondere im Bereich des Handwerks - erhöht sich spürbar. Die im Vergleichsmonat des Vorjahres noch bestehende abwartende Haltung wurde durch die Betriebe zumindest in Teilen aufgegeben. Aber auch aus der Pflege, dem Handel und der Leiharbeit wurden Stellen gemeldet.

(re)