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Kultur Neuötting, 10.03.2010

Ausstellung "Rudolf Beer: Werkperioden" 19. März.- 25. April, Galerie im Museum

Kandinsky ist der Großvater, Miró der Onkel und Nerud der Nachbar. Wenn Paul Klee noch zum Tee auf Besuch kommt, hat man in etwa die künstlerischen Koordinaten von Rudolf Beer. Zu hoch gegriffen? Zu große Namen? Keineswegs. Der Simbacher Maler erschafft mit atemberaubender Kreativität abstrakte Welten aus Flächen und Linien, voller Witz und Dynamik. Und die Farben, oft sparsam aufgetragen auf Weiß, spielen die Musik dazu.

Ganze Serien informeller Kompositionen dokumentieren die Vitalität des Künstlers. Unter dem Begriff ,,Werkperioden" präsentiert er Arbeiten aus verschiedenen Schaffensperioden zwischen 2000 und 2009. ,,Kopffragmente", ,,Strichcode", ,,Tafelbilder" seien als Beispiele genannt. Die harmonisch durchkomponierten Acrylbilder vermitteln überraschende und neue Möglichkeiten des Sehens: Im Spannungsbereich verschiedenster Zeichen und Chiffren, im Tanz von Strukturen und farbigen Flächen spüren wir Lebensfreude und Vergnügen am ,,da sein". Eigentlich romantisch. Und schön. Sie werden sehen!

Die Ausstellungseröffnung findet am Donnerstag, den 18. März um 20.00 Uhr in den Räumen des Stadtmuseums statt. Herr Mag. Leo Maier von der Innviertler Künstlergilde wird in die Ausstellung einführen.
Die Ausstellung ist geöffnet: Dienstag bis Freitag von 10 bis 12 Uhr und von 14 - 17 Uhr so-wie am Samstag und Sonntag von 14 - 17 Uhr. An Feiertagen geschlossen. Der Eintritt ist frei.

(cob)  [Druckansicht] [Leserbrief schreiben]