"Zeigt hier der Verein für Bayerische Wirtshauskultur sein wahres Gesicht?",
fragte sich Oskar Rau, Grünen-Kreisrat und Mitglied im Aktionskreis für
echten Nichtraucherschutz, als ihm die nackten Hintern der Plakatwand der
"Nein"-Kampagne vor die Linse kam.
"Schön, dass sich Herr Bergmüller und sein "Tarnverein" der Tabaklobby , der
VEBWK (Verein zum Erhalt der Bayerischen Wirtshauskultur) als
Interessenvertretung einer überschaubaren Gruppe von Menschen outet, denen
der Nichtraucherschutz egal ist, die die Sperrstunde nicht interessiert und
die ohne Rücksicht auf jedwede Geschwindigkeitsbegrenzungen das Leben
anderer gefährden", kommentierte der Mühldorfer Stadtrat den Slogan
"Verbote sind fürŽn A...." auf den Plakaten der Volksbegehrensgegner.
Gleich daneben platzierte Rau einen Plakatständer des Volksbegehrens und
stellte fest, dass in diesem Kontrast das finanzielle Stärkeverhältnis von
Volksinitiative und Tabaklobby ganz gut verdeutlicht werde. "Die Bürger
haben am kommenden Sonntag in Bayern die einmalige Chance, die finanzstarke
Tabaklobby vom Platz zu stellen und mit einem "Ja zum echten
Nichtraucherschutz" ein Reinheitsgebot für bayerische Wirtshausluft zu
begründen - zum Wohl der Gastronomie und deren Besucher."

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