Nachrichten aus dem Landkreis Altötting

Wirtschaft 29.01.2010

Winter Ursache für deutlichen Anstieg der Arbeitslosigkeit

Im Bezirk der Agentur für Arbeit Pfarrkirchen, der die Landkreise Rottal-Inn, Altötting und Mühldorf umfasst, ist die Arbeitslosigkeit im Januar jahreszeitlich bedingt deutlich angestiegen. Mit 9.742 Arbeitslosen lag die Zahl der Beschäftigungslosen um 2.208 oder 29 Prozent höher als im Dezember. Gegenüber dem Januar 2009 betrug der Anstieg allerdings nur 579 oder sechs Prozent.

,,Die winterliche Witterung hat zum erwarteten saisonal üblichen Anstieg der Arbeitslosenzahl geführt", kommentiert Jutta Müller, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Pfarrkirchen die neuen Zahlen vom Arbeitsmarkt. ,,Die Steigerung gegenüber dem Januar 2009 ist mit sechs Prozent relativ gering. Im Januar 2008, also vor der Finanzkrise, waren 9.681 Arbeitslose (61 Arbeitslose weniger) registriert. Die in den Medien oft zitierte Wirtschaftskrise hat bei der Anzahl der Arbeitslosen nicht die befürchteten Auswirkungen. Die Kurzarbeit und die verstärkte Inanspruchnahme von Saisonkurzarbeitergeld durch die Baubetriebe sowie flexible Arbeitszeitregelungen wirken sich zusätzlich positiv auf dem Arbeitsmarkt aus", so Jutta Müller.

Die Arbeitslosenquote betrug im Januar 5,5 Prozent und lag damit um 1,2 Prozentpunkte höher als im Vormonat. Vor einem Jahr hatte sie bei 5,3 Prozent gelegen.

Arbeitslosenzahl Januar 2010 + 2.208 auf 9.742
Arbeitslosenzahl im Vorjahresvergleich + 579
Arbeitslosenquote Januar 2010 5,5 Prozent
Arbeitslosenquote Januar 2009 5,3 Prozent
Bestand offene Stellen Januar 2010 1.533
Bestand offene Stellen im Vorjahresvergleich + 222

5.624 Arbeitslose aus dem Rechtskreis SGB III wurden von der Agentur für Arbeit betreut, 4.118 Arbeitslose zählten zum Rechtskreis SGB II in der Verantwortung der Arbeitsgemeinschaften für Grundsicherung (ARGEn).

Im Januar meldeten sich 4.059 Personen arbeitslos, das waren 62 oder knapp zwei Prozent weniger als vor einem Jahr. Gleichzeitig beendeten 1.862 Personen ihre Arbeitslosigkeit, 301 oder 19 Prozent mehr als vor Jahresfrist.

Die Zahl der Langzeitarbeitslosen ist im Vergleich zum Vormonat um 142 angestiegen. Gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres ist ein Anstieg um 153 oder acht Prozent zu verzeichnen. Die bis in das vierte Quartal 2009 reichende positive Nachwirkung der Integrationserfolge in den Jahren des Aufschwungs ist aufgezehrt. Die Integrationschancen für diesen Personenkreis haben sich spürbar verschlechtert.

Die Erwerbslosigkeit der jüngeren Arbeitnehmer unter 25 Jahren ist im Januar gegenüber dem Vormonat um 306 (34 Prozent) gestiegen und umfasst aktuell 1.216 Personen. Auch dieser Anstieg ist in erster Linie jahreszeitlich bedingt. Gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres hat sich die Arbeitslosigkeit der Jüngeren um 69 Personen oder sechs Prozent erhöht. Dieser vergleichsweise moderate Anstieg darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit - auch vor dem Hintergrund des demografischen Wandels - im Jahr 2010 von zentraler Bedeutung ist.

Der Anteil der Älteren ab 50 Jahren an der Arbeitslosigkeit liegt bei 28 Prozent. Dies entspricht einer Zahl von 2.725 Personen. Gegenüber Dezember 2009 bedeutet dies einen Anstieg um 563 (26 Prozent) und gegenüber Januar 2009 um 237 (knapp zehn Prozent).

Der Stellenbestand im Bereich der Agentur für Arbeit Pfarrkirchen ist gegenüber dem Vormonat leicht gesunken. Mit 1.533 offenen Stellen waren es um 39 Stellen weniger als im Dezember (1.572). Im Vorjahresvergleich verzeichnete die Agentur einen Anstieg um 222 Stellen. Damit sind aktuell um knapp 17 Prozent mehr Stellen im Bestand als noch im Januar letzten Jahres. Diese Bewegung ist allerdings von geförderten Stellen, insbesondere von Arbeitsgelegenheiten beeinflusst.

Die konjunkturelle Entwicklung kann besser am Zugang von ungeförderten Stellen für ,,normale" Beschäftigungsverhältnisse abgelesen werden. Dabei sind die Veränderungen dieser Stellenzugänge ein besserer Indikator für die Einstellungsbereitschaft der Betriebe als die Veränderungen der Bestandszahlen.

Im Januar wurden insgesamt 434 ,,normale" Stellen gemeldet, 73 Stellen oder 14 Prozent weniger als im Vormonat. Dieser Rückgang bei den Stellenzugängen ist überwiegend auf das Winterwetter sowie die Betriebsferien über Weihnachten zurückzuführen.

Im Vergleich zum Januar 2009 wurden um 65 Stellen mehr gemeldet. Der Zuwachs ist in erster Linie auf Stellenzugänge aus dem Bereich der Leiharbeit im Landkreis Altötting zurück zu führen und stellt noch kein belastbares Indiz für einen bevorstehenden Aufschwung im Bezirk der Agentur für Arbeit Pfarrkirchen dar.

Neben dem Bereich der Leiharbeit wurden Stellen aus den Bereichen Handwerk und handwerksnahe Dienstleistungen, dem verarbeitenden Gewerbe und Unternehmen des Handels und Gesundheitswesens gemeldet. Nachgefragt werden in erster Linie Fachkräfte.


Regionale Arbeitsmarktentwicklung

Hauptagentur Pfarrkirchen mit ARGE Rottal-Inn (Landkreis Rottal-Inn)

Im Landkreis Rottal-Inn ist im Januar die Arbeitslosigkeit erwartungsgemäß deutlich angestiegen. Ursächlich dafür waren in erster Linie die jahreszeitlich üblichen Entlassungen in den typischen Außenberufen.

Mit 3.320 registrierten Arbeitslosen ist die Zahl zwar um 1036 (45 Prozent) höher als im Vormonat. Der Anstieg gegenüber dem Vorjahr fällt mit 107 oder drei Prozent jedoch verhältnismäßig moderat aus. Die Kurzarbeit und die verstärkte Inanspruchnahme von Saisonkurzarbeitergeld durch die Baubetriebe sowie flexible Arbeitszeitregelungen wirken sich zusätzlich positiv auf dem Arbeitsmarkt aus.

Die saisonalen Ursachen für den Anstieg gegenüber dem Vormonat werden bei vergleichender Betrachtung der Rechtskreise SGB III und SGB II deutlich. Während im Rechtskreis SGB III bei der Agentur für Arbeit mit 2.129 um 934 Erwerbslose (78 Prozent) mehr gemeldet waren als im Vormonat, stieg die Arbeitslosigkeit im Rechtskreis SGB II bei der Arbeitsgemeinschaft Rottal-Inn lediglich um 102 oder neun Prozent auf 1.191 an.

Die Arbeitslosenquote im Landkreis Rottal-Inn liegt im Januar mit 5,4 Prozent um 1,7 Prozentpunkte über dem Niveau des Vormonats und ist identisch mit dem Wert des Vorjahres. Der Landkreis Rottal-Inn hat auch im Januar die günstigste Arbeitslosenquote der drei Landkreise des Agenturbezirkes.

Im Januar meldeten sich 1.623 Personen arbeitslos; 861 oder 113 Prozent mehr als im Vormonat, jedoch 23 oder gut ein Prozent weniger als vor Jahresfrist. Im gleichen Zeitraum haben 586 Personen ihre Arbeitslosigkeit beendet; 89 oder knapp 18 Prozent mehr als vor einem Jahr.

Die Zahl der Langzeitarbeitslosen ist im Vergleich zum Vormonat um 58 (elf Prozent) auf 571 angestiegen und liegt um knapp neun Prozent über dem Wert des Vorjahres. Die bis in das vierte Quartal 2009 reichende positive Nachwirkung der Integrationserfolge in den Jahren des Aufschwungs ist aufgezehrt. Die Integrationschancen für diesen Personenkreis haben sich spürbar verschlechtert.

In der Personengruppe der Jüngeren unter 25 Jahre wurden im Januar 480 Arbeitslose gezählt. Dies waren um 160 oder 50 Prozent mehr als im Dezember, jedoch um 23 (knapp fünf Prozent) weniger als vor Jahresfrist. Der Rückgang gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit - auch vor dem Hintergrund des demografischen Wandels - im Jahr 2010 von zentraler Bedeutung ist.

Die Arbeitslosigkeit der Älteren über 50 Jahre stieg gegenüber dem Vormonat deutlich an. Mit 900 Arbeitslosen waren 249 oder 38 Prozent mehr beschäftigungslose Menschen in dieser Altersgruppe zu verzeichnen. Im Vergleich zum Januar 2010 liegt deren Zahl um109 oder 14 Prozent höher.

Sowohl bei den Jüngeren als auch bei den Älteren war der Anstieg gegenüber den Dezemberzahlen hauptsächlich auf witterungsbedingte Entlassungen zurückzuführen.

Im Landkreis Rottal-Inn ist im Vergleich zum Vormonat ein leichter Rückgang beim Bestand an offenen Stellen zu verzeichnen. Mit 435 Stellen waren es um 30 (sieben Prozent) weniger als im Vormonat. Gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres ist der Stellenbestand geringfügig um sechs Prozent gestiegen. Diese Bewegung ist allerdings von geförderten Stellen, insbesondere von Arbeitsgelegenheiten beeinflusst.

Die konjunkturelle Entwicklung kann besser an den ungeförderten Stellen für ,,normale" Beschäftigungsverhältnisse abgelesen werden. Dabei sind die Veränderungen dieser Stellenzugänge ein besserer Indikator für die Einstellungsbereitschaft der Betriebe als die Veränderungen der Bestandszahlen.

Im Januar wurden insgesamt 156 ,,normale" Stellen gemeldet, vier weniger als im Dezember 2009. Damit liegen die Zugänge praktisch auf dem Niveau des Vorjahres.

Die Stellenzugänge im Landkreis Rottal-Inn kommen weiterhin vorwiegend aus den Bereichen Handwerk, Hotel- und Gaststättengewerbe sowie Dienstleistungen. Nachgefragt werden in erster Linie Fachkräfte.


Geschäftsstelle Altötting mit ARGE Altötting (Landkreis Altötting)

Im Landkreis Altötting ist die Zahl der Arbeitslosen im Januar erwartungsgemäß jahreszeitlich bedingt um 609 (24 Prozent) auf 3.176 angestiegen. Diese Steigerung liegt in dem für einen Januar üblichen Rahmen. Im Vergleich zum Vorjahr sind 363 Arbeitslose (13 Prozent) mehr gemeldet. Die Kurzarbeit und die verstärkte Inanspruchnahme von Saisonkurzarbeitergeld durch die Baubetriebe sowie flexible Arbeitszeitregelungen wirken sich zusätzlich positiv auf dem Arbeitsmarkt aus.

Die Arbeitslosenquote liegt bei 5,5 Prozent, nachdem sie im Dezember 4,5 Prozent und vor einem Jahr 5,0 Prozent betragen hatte.

1.873 Arbeitslose waren bei der Agentur für Arbeit (Rechtskreis SGB III) gemeldet, auf die ARGE Altötting (Rechtskreis SGB II) entfielen 1.303 arbeitslose Menschen.

Im Januar meldeten sich 1.249 Personen arbeitslos; das waren 487 (64 Prozent) mehr als im Dezember und 22 (zwei Prozent) mehr als vor einem Jahr. Gleichzeitig konnten 647 Personen ihre Arbeitslosigkeit beenden, 103 (14 Prozent) weniger als im Vormonat, jedoch 115 (22 Prozent) mehr als im Januar letzten Jahres.

Die Zahl der jüngeren Arbeitslosen unter 25 Jahren stieg im Januar um 83 (27 Prozent) auf 390 an. Im Vorjahresvergleich bedeutet dies einen Anstieg um 77 Arbeitslose bzw. 25 Prozent. Die Jüngeren sind damit nach wie vor überproportional vom Anstieg der Arbeitslosigkeit betroffen. Die Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit ist daher - auch vor dem Hintergrund des demografischen Wandels - im Jahr 2010 von zentraler Bedeutung.

Die Zahl der Langzeitarbeitslosen hat im Januar um 45 (acht Prozent) auf 641 zugenommen. Damit liegt deren Zahl um 107 bzw. 20 Prozent über dem Vorjahresstand. Die bis in das vierte Quartal 2009 reichende positive Nachwirkung der Integrationserfolge in den Jahren des Aufschwungs ist aufgezehrt. Die Integrationschancen für diesen Personenkreis haben sich spürbar verschlechtert.

Die Arbeitslosigkeit der Älteren ab 50 Jahren ist im Januar um 177 Personen (23 Prozent) auf 954 arbeitslos Gemeldete angestiegen. Deren Zahl liegt damit um 108 bzw. 13 Prozent über dem Vorjahreswert.

Im Landkreis Altötting sind die Stellenbestände gegenüber dem Vormonat leicht gesunken. Im Berichtsmonat waren 625 Stellen im Bestand, was einer Verringerung um 13 Stellen oder zwei Prozent gegenüber dem Vormonat entspricht. Im Vergleich zum Januar 2009 waren um 155 oder 33 Prozent mehr Stellen im Bestand. Diese Bewegung ist allerdings von geförderten Stellen, insbesondere von Arbeitsgelegenheiten beeinflusst.

Die konjunkturelle Entwicklung kann besser an den ungeförderten Stellen für ,,normale" Beschäftigungsverhältnisse abgelesen werden. Dabei sind die Veränderungen dieser Stellenzugänge ein besserer Indikator für die Einstellungsbereitschaft der Betriebe als die Veränderungen der Bestandszahlen.

Im Januar wurden insgesamt 147 ,,normale" Stellen gemeldet, 22 oder 13 Prozent weniger als im Vormonat. Im Vergleich zum Januar 2009 erhöhte sich der Stellenzugang um 80 oder knapp 84 Prozent. Dies ist fast ausschließlich auf die gegenüber dem Vorjahreswert erheblich gestiegenen Stellenangebote aus dem Bereich der Leiharbeit zurück zu führen, der sich nach einem starken Einbruch im Januar 2009 wieder stabilisiert hat. Daher können daraus noch keine belastbaren Hinweise auf einen bevorstehenden Aufschwung abgeleitet werden.

Neben den Stellenzugängen aus dem Bereich der Leiharbeit werden im Landkreis Altötting auch im verarbeitenden Gewerbe weiterhin Stellen gemeldet. Nachgefragt werden in erster Linie Fachkräfte.


Geschäftsstelle Mühldorf mit ARGE Mühldorf (Landkreis Mühldorf)

Im Landkreis Mühldorf ist die Zahl der Arbeitslosen im Januar erwartungsgemäß jahreszeitlich bedingt um 563 (21 Prozent) auf 3.246 angestiegen.

Im Vergleich zum Januar des Vorjahres hat sich die Zahl der Arbeitslosen um 109 (knapp vier Prozent) erhöht. Die Kurzarbeit und die verstärkte Inanspruchnahme von Saisonkurzarbeitergeld durch die Baubetriebe sowie flexible Arbeitszeitregelungen wirken sich zusätzlich positiv auf dem Arbeitsmarkt aus.

1.622 Arbeitslose waren bei der Agentur für Arbeit (Rechtskreis SGB III) gemeldet, auf die ARGE Mühldorf (Rechtskreis SGB II) entfielen 1.624 arbeitslose Menschen.

Die Arbeitslosenquote stieg gegenüber dem Vormonat um einen Prozentpunkt auf 5,6 Prozent, im Januar 2009 betrug sie 5,5 Prozent.

Im Januar meldeten sich 1.187 Personen arbeitslos, dies waren 425 oder rund 56 Prozent mehr als im Vormonat, aber 61 oder fünf Prozent weniger als vor einem Jahr. Gleichzeitig konnten 629 Personen ihre Arbeitslosigkeit beenden, 112 (15 Prozent) weniger als im Vormonat, aber 97 (18 Prozent) mehr als im Januar letzten Jahres.

Die Zahl der Langzeitarbeitslosen lag im Januar mit 826 Personen um 39 (fünf Prozent) höher als im Vormonat. Gegenüber Januar 2009 ist die Anzahl praktisch unverändert (eine Person mehr). Die bis in das vierte Quartal 2009 reichende positive Nachwirkung der Integrationserfolge in den Jahren des Aufschwungs ist weitgehend aufgezehrt. Die Integrationschancen für diesen Personenkreis haben sich spürbar verschlechtert.

Die Zahl der jüngeren Arbeitslosen unter 25 Jahren stieg im Januar gegenüber dem Vormonat um 63 oder 22 Prozent auf 346 an. Im Vergleich zum Januar 2009 waren 15 oder knapp fünf Prozent mehr jüngere Menschen arbeitslos. Dieser vergleichsweise moderate Anstieg darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit - auch vor dem Hintergrund des demografischen Wandels - im Jahr 2010 von zentraler Bedeutung ist.

Die Arbeitslosigkeit der Älteren ab 50 Jahren hat sich im Dezember gegenüber dem Vormonat um 137 (19 Prozent) auf 871 erhöht. Im Vergleich zum Vorjahreswert ist eine Steigerung um 20 Personen oder zwei Prozent zu verzeichnen.

Im Landkreis Mühldorf blieb der Stellenbestand mit 473 gemeldeten Stellen gegenüber dem Vormonat praktisch unverändert. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren es um knapp zehn Prozent mehr Stellen. Diese Bewegung ist allerdings von geförderten Stellen, insbesondere von Arbeitsgelegenheiten beeinflusst.

Die konjunkturelle Entwicklung kann besser an den ungeförderten Stellen für ,,normale" Beschäftigungsverhältnisse abgelesen werden. Dabei sind die Veränderungen dieser Stellenzugänge ein besserer Indikator für die Einstellungsbereitschaft der Betriebe als die Veränderungen der Bestandszahlen.

Im Januar wurden insgesamt 131 ,,normale" Stellen gemeldet, 47 oder 26 Prozent weniger als im Vormonat. Im Vergleich zum Januar 2009 (141) waren um zehn oder sieben Prozent weniger Stellenzugänge zu verzeichnen.

Die Stellenzugänge im Landkreis Mühldorf kamen aus allen Bereichen der Wirtschaft. Handwerksbetriebe sind genauso an den Stellenmeldungen beteiligt wie Unternehmen aus dem Bereich der Leiharbeit, den Gesundheitsberufen und dem Gastgewerbe.

(re)